Stadtentwicklungsplanung ...

Konzepte im Rahmen der Städtebauförderung u. a. Beispiel Stadtteilentwicklung

Beispiel Stadtentwicklungsplanung Johannstadt Nord
Dresden 2009

Stadtentwicklungsplanung ...

ausgewählte Projekte der Stadtentwicklung:

Entwicklung von Stadt- und Ortsteilzentren
Konzept im Rahmen der Städtebauförderung für die Programmteile "Stadt- und Ortsteilzenten" (SOP im FS Sachsen)
Projekt "Johannstadt Nord" Dresden

Das Projektgebiet der nördlichen Johannstadt liegt im östlichen Innenstadtrand Dresdens. Es beinhaltet Bauformen der Großwohnsiedlungen aus DDR-Zeiten, Reste einer ehemals geschlossenen Gründerzeitbebauung und Gebäude die nach 1990 errichtet wurden. Das Projektgebiet durch eine sehr heterogene Sozialstruktur geprägt. Innerhalb dieser unterschiedlichen Strukturen bildet der Versorgungsbereich Bönischplatz/Pfotenhauerstraße das verbindende Element. Neben der Aufwertung des öffentlichen Raumes und der sozialen Infrastruktur soll im Zuge der geplanten Maßnahmen insbesondere das Zusammenleben der sehr unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen im Stadtteil verbessert werden.
Zentrales Steuerungselement für die Gebietsentwicklung ist das geplante Zentrenmanagement, welches mit Hilfe des Verfügungsfonds wesentliche Impulse im Stadtteil setzten soll.
Das Konzept wurde im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden erstellt und Anfang 2011 gegenüber der landesseitigen Fördermittelbehörde zur Aufnahme in das Bund/Länder-Programm "Stadt- und Ortsteilzentren" eingereicht.
Zeitraum der Planung: 2010 - 2011

Konzept zur Wohnumfeldverbesserung im südlichen Hechtviertel Dresden
im Rahmen des EFRE II Stadtteilentwicklungsprojektes
"Nördliche Vorstadt Dresden"

Im Rahmen des Stadtteilentwicklungskonzeptes "Nördliche Vorstadt Dresden" plant die Stadt Dresden unter Verwendung von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Wohnumfelds (WUM) im "südlichen Hechtviertel" Dresden. Grundlegende Prämissen für die Planung bzw. den Planungsprozess sind eine weit reichende Bürgerbeteiligung und die Umsetzbarkeit der Maßnahmen innerhalb des Projektzeitraumes von 2007 bis 2013. Das erarbeitete Konzept dient insgesamt einer Qualifizierung des Wohnumfeldes und im Einzelnen der Vorbereitung und Einordnung von Maßnahmen zur Stärkung und Aufwertung des Wohnumfelds. Darüber hinaus wird durch eine intensive Bürgerbeteiligung die Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil positiv beeinflusst werden.
Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
Zeitraum der Planung: 2010
»Link zur Projektwebsite

Grobkonzept im Rahmen der Städtebauförderung für die Programmteile "Die soziale Stadt" (SSP im FS Sachsen)
Projekt "Johannstadt Nord" Dresden

Das Plattenbaugebiet der nördlichen Johannstadt liegt im östlichen Innenstadtrand Dresdens und war von 1999 bis 2002 Bestandteil des Fördergebietes "Weiterentwicklungsgebiet Johannstadt" - wurde dann zunächst nicht mehr im Rahmen der Stadterneuerung behandelt. In den letzten Jahren ist innerhalb der nördlichen Johannstadt eine Überlagerung von Problemsituationen festzustellen, welche nunmehr ein kommunales Handeln dringend erforderlich machten.
Das Konzept wurde im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden erstellt und sollte im Jahr 2010 in das Bund-Länder-Programm "Die soziale Stadt" aufgenommen werden. Mit den Änderungen der Städtebauförderung durch die Bundesregierung im Jahr 2010 erfolgte jedoch ein Aufnahmestopp für das Programm SSP 2010 in Sachsen, sodass auch für das Projektgebiet die avisierte Aufnahme nicht realisiert werden konnte.
Zeitraum der Planung: 2008 - 2009

Vorbereitende Studie für das geplante Sanierungegebiet
"Wilsdruffer Vorstadt" Dresden

Der Stadtteil Wilsdruffer Vorstadt ist Bestandteil der westlichen Innenstadt Dresdens. Der in Teilen nur noch fragmentarisch vorhandene Stadtteil birgt als einziger Stadtraum der Innenstadt alle Zeitzeugnisse der Stadtwerdung von dörflichen Strukturen des 16. und 17. Jahrhunderts über die Gründerzeit und die DDR bis in die moderne Neuzeit des 21 Jahrhunderts. Aufgrund vielfältiger Problemlagen (u.a. mangelhaftes Wohnumfeld, fehlendes Zentrum, soziostrukturelle Probleme/ demografische Situation und ca. 1/ 3 Brachflächen) wurden im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden Defizite und Potenziale ermittelt und hinsichtlich spezifischer Handlungsansätze der Stadterneuerung untersucht. Mit der Festlegung eines möglichen Sanierungsgebietes im vereinfachten Verfahren konnte ein zukünftiger Handlungsrahmen aufgezeigt werden. Die Studie verstand sich damit als erster Schritt und notwendiger Baustein zur Identifikation konkreter, umsetzungsorientierter, vorwiegend kommunaler Maßnahmen der Stadterneuerung.
Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
Zeitraum der Planung: 2007 - 2008

Studie zur Parkraumentwicklung im Stadtteil
Wilsdruffer Vorstadt Dresden

Im Rahmen einer übergeordneten Studie zum Handlungsbedarf der Stadterneuerung im Stadtteil Wilsdruffer Vorstadt wurde festgestellt, dass die Stellplatznutzung die größte Flächennutzung im Gebiet darstellt (u.a. Zwischennutzung auf Brachflächen, vollständige Überlagerung des öffentlichen Raumes). Dies beruht insbesondere auf der Innenstadtlage (Einkaufen, Theater, Touristen, Nähe zur historischen Altstadt), nicht jedoch auf der Bedarfssituation innerhalb des Stadtteils. Im Vordergrund der Studie stand die Frage einer mögliche Parkraumbewirtschaftung im Stadtteil. Die Konsequenzen einer Parkraumbewirtschaftung und die möglichen Potentiale der Stadtteilentwicklung, insbesondere im öffentlichen Raum, bildeten Schwerpunkte der Untersuchung.
Auftraggeber: Landeshauptstadt Dresden, Stadtplanungsamt
Zeitraum der Planung: 2008